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Gerade bei Hunden und Katzen, die sich viel draußen aufhalten, sind Wurmerkrankungen keine Seltenheit. Die meisten Würmer leben unbemerkt im Körper der Tiere und fügen ihnen zunächst keinen größeren Schaden zu. Daher treten beim Wurmbefall bei erwachsenen Tieren auch nur selten klinische Symptome auf. Für einen eindeutigen Nachweis des Wurmbefalls ist eine Kotanalyse notwendig. Da jedoch viele Würmer von Hunden und Katzen auch den Menschen befallen können, sollten Tierbesitzer in regelmäßigen Abständen eine Wurmkur bei ihrem Haustier durchführen. Dies schützt sowohl das Tier als auch den Besitzer.

Wurmkuren sollten regelmäßig durchgeführt werden

Eine Wurmkur muss regelmäßig durchgeführt werden

Eine Wurmkur muss regelmäßig durchgeführt werden - © milan6 by stock.xchng

Eine Wurmkur ist sowohl dann von Nutzen, wenn das Tier schon von Würmern befallen ist, aber auch präventiv. Anders als bei der Prophylaxe gegen blutsaugende Parasiten lässt sich hier jedoch keine Langzeitwirkung erreichen. Daher muss eine Wurmkur in regelmäßigen Abständen wiederholt werden.

Bei Hunden kann folgendes Schema zur Durchführung einer Wurmkur angewendet werden: Da Würmer schon von der Mutter auf die Jungtiere übertragen werden können, sollten Welpen nach der Geburt zunächst etwa alle 3 Wochen entwurmt werden. Bei erwachsenen Tieren ist eine Wurmkur alle drei Monate vorzunehmen. Ähnlich verhält es sich bei erwachsenen Katzen, die ebenfalls vier mal im Jahr entwurmt werden sollten. Junge Katzen sollten bis zur achten Woche im 14-tägigen Rhythmus und anschließend bis zum Alter von sechs Monaten jeden Monat eine Wurmkur erhalten.

Wurmkur – Verabreichungsformen

Bei Jungtieren werden vor allem Mittel gegen Spulwürmer verabreicht. Im erwachsenen Alter empfehlen sich Kombinationsprodukte, die sowohl gegen Spul-, als auch gegen Haken- und Bandwürmer wirksam sind.

Zur Entwurmung existieren die verschiedensten Mittel und Darreichungsformen. Vor der Anwendung einer Wurmkur ist ein Besuch beim Tierarzt notwendig. Dieser weiß, welche Mittel am besten für das jeweilige Tier geeignet sind. Außerdem sind in Deutschland viele Wurmkuren nicht frei verkäuflich und daher nur beim Tierarzt zu erhalten.

Die Wurmkur kann sowohl in Form von Tabletten als auch als Paste oder Gel verabreicht werden. Pasten und Gels werden im Allgemeinen in spritzenähnlichen Applikatoren verkauft und sind mit Markierungen versehen, welche die Dosierungsmenge angeben. Diese ist abhängig vom Gewicht des zu behandelnden Tieres. Während bei einigen Mitteln eine einmalige Verabreichung ausreichend ist, müssen andere Präparate über mehrere Tage gegeben werden. Mittlerweile gibt es zusätzlich dazu auch sogenannte Spot-on-Produkte, bei denen den Tieren ein flüssiger Wirkstoff auf die Haut geträufelt wird.

Am besten ist es, die Marke bzw. die Art der Wurmkur von Zeit zu Zeit zu verändern, um zu verhindern, dass die Würmer resistent gegenüber bestimmten Mitteln werden.

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