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Damit das Zusammenleben von Mensch und Hund funktioniert, ist es wichtig, dass beide miteinander kommunizieren können. Um die Hund-Mensch-Beziehung zu optimieren, kann es hilfreich sein, mit dem Tier eine Hundeschule zu besuchen.

Eine Hundeschule hilft Menschen und Hunden beim Umgang miteinander

Eine Hundeschule hilft Menschen und Hunden beim Umgang miteinander - © Oliver Haja by pixelio.de

Eine Hundeschule dient der Erziehung des Tieres. Während dem Hund hier die Ausführung bestimmter Kommandos beigebracht wird, lernen die Hundebesitzer, wie sie dem Hund verständlich machen, was sie von ihm wollen. Neben der Tatsache, dass Hunde den richtigen Umgang mit dem Menschen lernen, kommen sie in der Hundeschule auch mit anderen Hunden in Kontakt. Dies kann sich allgemein positiv auf ihr Sozialverhalten auswirken.

Hundeschule am besten schon im Welpenalter besuchen

Am besten ist es für den Halter natürlich, wenn sein Tier schon als Welpe in die Hundeschule geht. Die beste Zeit für den Besuch der Hundeschule speziell für Welpen ist in der 8. bis 16. Lebenswoche des Tieres. So kann man die charakterliche Entwicklung des Hundes in der entscheidenden Phase der Prägung und Sozialisation in die richtige Bahn lenken. Dadurch können dem Hund schon frühzeitig die richtigen Verhaltensmuster beigebracht werden und man kann als Besitzer sicher gehen, keine Fehler in der Erziehung des Hundes zu machen, die dazu führen könnten, dass sich das Tier später zum Problemfall entwickelt. Zudem wird der Welpe in der Hundeschule mit vielen verschiedenen Umwelteinflüssen vertraut gemacht und steht ungewohnten Situationen somit als erwachsener Hund viel angstfreier gegenüber.

Aber auch bei ausgewachsenen Hunden lohnt sich der Besuch einer Hundeschule, um den Tieren die richtigen Verhaltensweisen zu vermitteln, da Hunde ihr Leben lang lernen. Allerdings sollte man bei ausgewachsenen Tieren beachten, dass man für deren Erziehung oft mehr Zeit und Geduld benötigt, um das bereits gefestigte Verhalten zu verändern.

Bisher ist Hundetrainer bzw. -erzieher noch keine anerkannte Berufsgruppe. Jedoch stellt die Bundestierärztekammer gewisse Mindestanforderungen an eine Hundeschule: Die Betreiber müssen vor einer fachkundigen und unabhängigen Prüfungskommission einen sogenannten Sachkundenachweis erbringen.

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