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Bei der Homöopathie handelt es sich um eine alternative, naturheilkundliche Behandlungsmethode, die im 19. Jahrhundert vom deutschen Arzt Samuel Hahnemann entwickelt wurde. Den Grundgedanken bildet das Ähnlichkeitsprinzip, welches davon ausgeht, dass eine Substanz, die bei Gesunden bestimmte Symptome einer Krankheit hervorruft, auch zur Therapie eines Kranken mit ähnlichen Symptomen verwendet werden kann. Diese Therapieform wird nicht nur beim Menschen angewendet, sondern es gibt auch Homöopathie für Hunde.

Bei der Homöopathie für Hunde, wie auch beim Menschen, werden die Grundsubstanzen mit Wasser oder Alkohol verschüttelt bzw. mit Milchzucker verrieben. In dem Verfahren, welches man als Potenzierung bezeichnet, werden die Arzneisubstanzen extrem verdünnt, um die unerwünschten Nebenwirkungen zu minimieren und die erwünschten Nebenwirkungen beizubehalten. Die Arzneimittel in der Homöopathie für Hunde werden entweder in fester Form (Tablette, Globuli, Pulver) oder in flüssiger Form (Tropfen) verabreicht.

Dosierung bei der Homöopathie für Hunde

homöopathische Mittel

homöopathische Mittel - © tinpalace by stock.xchng

Die Dosierung der Mittel bei der Homöopathie für Hunde ist für alle Arten gleich, egal ob Welpen, Zwergrassen, mittelgroße oder große Hunderassen. Die Anzahl der täglichen Dosis ist jedoch abhängig, von der jeweils verwendeten Potenz sowie der Schwere des Krankheitsfalls. Da homöopathischen Mittel am besten durch die Mundschleimhaut aufgenommen werden können sie den Tieren direkt ins Maul gegeben werden. Um die Aufnahme der Wirkstoffe nicht zu beeinträchtigen, sollte das Mittel nicht direkt vor oder nach dem Füttern gegeben werden.

Einige Mittel, die sich bei Hunden bereits bewährt haben sind:

  • Remedey Rescue Tropfen oder Borax zur Beruhigung
  • Arnica bei Verletzungen und zur Blutstillung
  • Belladonna nach dem Ziehen von Zecken
  • Nux Vomica bei Magenverstimmungen
  • Okoubaka bei Durchfall

Homöopathie für Hunde und Tierheilpraktiker können jedoch nicht den Besuch beim Tierarzt ersetzen. In akuten Fällen kann sie bei Hunden aber zu einer Linderung beitragen. Verbessert sich die Lage nach der Gabe einer homöopathischen Arznei nicht innerhalb von 24 Stunden, sollte in jedem Fall ein Tierarzt aufgesucht werden.

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