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Den Koi gibt es in zahlreichen Farbvarianten

Den Koi gibt es in zahlreichen Farbvarianten - © Marco Barnebeck(Telemarco) by pixelio.de

Der sogenannte „Brokatkarpfen“ erfreut sich in deutschen Gartenteichen immer größerer Beliebtheit. Diese besondere Züchtungsform des normalen Karpfens ist besser bekannt unter dem Namen Nishikigoi oder einfach nur Koi. Diese Tiere gehören zu den wertvollsten und teuersten Fischen der Welt. Für manche Exemplare mit entsprechender Größe und besonderer Farbgebung sind Liebhaber bereit große Summen bis in den fünfstelligen Eurobereich zu zahlen.

Herkunft der Koi

Über die Herkunft der Koi gibt es keine eindeutigen Aussagen. Obwohl sich der Name Koi aus dem Japanischen ableitet, ist Japan jedoch vermutlich nicht das ursprüngliche Herkunftsland dieser Tiere. Die ersten Aufzeichnungen über Farbkarpfen sind in chinesischen Schriften aus dem 11. Jahrhundert vor Christus zu finden. Ebenso finden sich aber auch Vermutungen, der Koi hätte seine Ursprünge im Schwarzen Meer, Kaspischen Meer oder im Aralsee.

Koi – Arten, Alter und Größe

Zu den Kois gehören mehr als 16 Hauptvarianten mit über 100 Unterformen. Die Anzahl der einzelnen Züchtungen ist jedoch nicht genau bekannt, da ständig neue Arten dazukommen. Die älteste Zuchtform des Kois ist der Asagi, ein Farbkarpfen, aus dem viele weitere Arten gezüchtet wurden. Andere bekannte Koi-Zuchtformen sind beispielsweise der Hikarimoyomono, ein metallisch glänzender mehrfarbiger Koi, sowie der Kin Gin Rin, ein gold- oder silberfarbener Koi, dessen gesamter Körper mit einer reflektierenden Schicht versehen ist.

Im Allgemeinen können Koi-Karpfen sehr alt werden. Bei einigen Arten rechnet man mit einer maximalen Lebenserwartung von 200 Jahren. Bei guter Haltung und optimalen Bedingungen können die meisten Kois ein durchschnittliches Alter von 50 bis 70 Jahren erreichen. Aufgrund von unzureichenden Teich-Bedingungen werden sie jedoch oftmals nur bis zu zehn Jahre alt. Auch die Größe der Tiere kann entsprechend der Haltungsbedingungen stark variieren. Sie ist von verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Größe des Teichs, der Wasserqualität, der Wassertemperatur und dem Futter abhängig. Manche Koi-Arten, wie die Unterart der Ogon können über einen Meter groß werden und ein Gewicht von mehr als zehn Kilo erreichen.

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