Artgerechte Ernährung der Katze

Die Katze ist eines der beliebtesten Haustiere und wurde schon vor etwa 10.000 Jahren domestiziert. Es handelt sich bei diesem Säugetier um einen Fleischfresser. Diese Tatsache sollte bei der Auswahl passender Futtermittel Beachtung finden.

Die Katze ist ein Fleischfresser

Zwar benötigen Katzen auch pflanzliche Nahrungsbestandteile, von einer rein vegetarischen Fütterung ist jedoch abzuraten. Proteine sind der wichtigste Nahrungsbestandteil. Die im tierischen Eiweiß enthaltenen Proteine Taurin und Arginin können von der Katze nicht in ausreichendem Maße selbst produziert werden und müssen von außen zugeführt werden. Hier muss auf das richtige Maß geachtet werden. Der tägliche Anteil an Fleisch sollte bei einem ausgewachsenen Tier, in Abhängigkeit vom Bewegungsradius, zwischen 120 und 250 Gramm liegen. Sonst drohen Verfettung, Übergewicht sowie Stoffwechselerkrankungen. Die empfohlene Energiemenge liegt bei etwa 70 kcal pro Kilogramm Körpergewicht.

Katze beim Fressen
Katze beim Fressen - © gwendoline63 by pixelio.de

Die Nahrung sollte lauwarm gereicht werden und nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen, da dies für die Katze schwer verträglich ist. Genauso schaden zu stark gewürzte Lebensmittel sowie Laktose in größeren Mengen. Kuhmilch ist entgegen der landläufigen Meinung für die Fütterung der Hauskatze also ungeeignet. Besser sind Wasser oder laktosefreie Milch. Da wild lebende Katzen es nicht gewohnt sind, dort zu trinken, wo sie fressen und Hauskatzen dieses Verhalten beibehalten haben, sollte der Futternapf getrennt vom Wasser aufgestellt sein. Auch im Tierheim wird dieser Tatsache Rechnung getragen.

Gewohnheiten der Katze

Neben der ausreichenden Menge und der richtigen Zusammensetzung sollte bei einer ausgewachsenen Hauskatze auf die regelmäßige Fütterung geachtet werden. Empfohlen sind zwei Fütterungen pro Tag, morgens und abends. Idealerweise wird die Futterstelle an einem möglichst ruhigen Platz aufgestellt, damit die Katze beim Fressen nicht gestört wird. Katzen im Wachstum haben einen relativ kleinen Magen und müssen mehrmals täglich mit kleinen Mengen versorgt werden.

Sollten, trotz der Einhaltung aller Empfehlung zur korrekten Fütterung des Haustiers, Probleme beim Fressverhalten auftreten, ist der Tierarzt der erste Ansprechpartner.

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